Forschung

Alpine Systeme und Biosphärenwandel sind die Kern-Forschungsbereiche an den SNSB.

Schwerpunkte

Dokumentation und Rekonstruktion von Veränderungen der Bio- und Geodiversität und Evolutionsforschung

Die wissenschaftlichen Objekte und Daten der SNSB-Sammlungen erstrecken sich zeitlich von wenigen Wochen über Jahrzehnte bis hin zu Jahr(hundert)millionen. Sie bilden Jahreszeitenanalysen ab, belegen die Etablierung von Neobiota über Jahrhunderte oder die Domestikationsgeschichte von Tieren über Jahrtausende und geben auch Auskunft über Geoprozesse und Kontinentalverschiebungen. Räumlich sind die SNSB-Sammlungen weltweit ausgerichtet. Schwerpunkte der Forschung an den SNSB sind Bayern und der Alpenraum, die süddeutschen Plattenkalke und weltweite Hotspots der Biodiversität wie Peru, Chile, Indonesien und Madagaskar.


Erfassung und Beschreibung bislang unbekannter Arten sowie Meteorite, Gesteine oder Mineralien

Die SNSB verfolgen eine integrative Taxonomie, bei der möglichst vielfältige, genotypische wie phänotypische Charakteristika zur Typisierung herangezogen werden. Ggf. führen sie Korrekturen oder Revisionen der Taxa durch, soweit eine neue Datenlage dies erforderlich macht (sogenannte Revisionen).


Methodenentwicklung und Prüfung der wissenschaftlichen Aussagekraft der jeweiligen Techniken

Die Forschungstätigkeiten an den SNSB sind eng mit ihren Sammlungsaktivitäten verflochten. Die Sammlungsobjekte bilden als Forschungsinfrastruktur den Ausgangspunkt für Analysen und belegen zugleich dauerhaft die Ergebnisse der Forschung.

SNSB Forschungskonzept

Fossilgrabungen

Citizen Science , Forschung

Forschungsgrabung in den Plattenkalken von Brunn/Oberpfalz In Kooperation mit dem Verein Bildungs- u [...]

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