SNSB IT-Zentrum

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Website: www.snsb.info

Leitung

Dr. Dagmar Triebel

Management von Bio- und Geodiversitätsdaten

Das SNSB IT-Zentrum ist das Datenzentrum für die wissenschaftlichen Daten der naturkundlichen Sammlungen und Museen der SNSB. Seine Hauptaufgaben liegen im Management von Bio- und Geodiversitätsdaten unter Nutzung verschiedener IT Strukturen. Die Einrichtung gewährleistet eine nachhaltige Kuratierung, Speicherung, Archivierung und Bereitstellung solcher Daten.

Die Mitarbeiter:innen des IT-Zentrums forschen im Bereich der Biodiversitätsinformatik und entwickeln Technologien wie einfach zu bedienende Arbeitsumgebungen für den Umgang mit wissenschaftlichen Daten, so die anerkannte Fach-Software Diversity Workbench. Die DWB-Software Tools sind in bio.tools, einem Dienst von ELIXIR Europe, registriert.

Das IT-Zentrum der SNSB unterstützt Wissenschaftler:innen und Institutionen mit Dienstleistungen zur Verwaltung ihrer Daten: von der Dateneingabe bis hin zur dauerhaften Speicherung und Bereitstellung sowie der Bereitstellung von verifizierten Daten auf nationalen und internationalen Portalen. Der größte Teil der Daten wird über das DWB-Netzwerk und DWB-Installationen verwaltet.

Kompetenter Partner für Biodiversitätsinformatik

Basierend auf rund 20 Jahren IT-Erfahrung wurde das SNSB IT Zentrum 2006 gegründet. Es ist an die Botanische Staatssammlung München angegliedert und nutzt deren administrative und logistische Infrastruktur sowie deren wissenschaftliche und kuratorische Erfahrung.

Das Team des SNSB IT-Zentrums verwaltet ein Server-Cluster auf LINUX- und MS-Windows-Plattformen mit rund 60 TByte Storage Units. Wesentlicher Bestandteil des Speicherkonzepts sind die Back-up-Systeme und Archive des Leibniz-Rechenzentrums (LRZ) in München.

Das SNSB-IT-Zentrum ist an mehreren nationalen und internationalen Initiativen im Bereich der Biodiversitätsinformatik beteiligt, z. B. als GBIF-Datenherausgeber und GFBio-Datenzentrum, betreibt ein BiNHum-Suchportal für SNSB-Sammlungen (Prototyp) und bietet eine Reihe von Dienstleistungen und Produkten an, z. B. in Verbindung mit der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Desweiteren hostet das IT-Zentrum Daten für universitäre und nicht-universitäre Forschungspartnerorganisationen.

Auf EU-Ebene ist das SNSB IT-Zentrum an der Entwicklung informationswissenschaftlicher und -technischer Konzepte des CETAF-Konsortiums, der Konzeption des Distributed System of Scientific Collections (DiSSCo) und dessen deutschen Part DiSSCo-D beteiligt. DiSSCo ist ein vorrangige Initiative auf der Roadmap 2018 des Europäischen Strategieforums für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI) und wird einen einheitlichen Zugang zu europäischen naturwissenschaftlichen Sammlungen bieten. Die SNSB leitet eine Arbeitsgruppe der EU COST Action CA17106 – Mobilising Data, Policies and Experts in Scientific Collections (MOBILISE).

Das SNSB IT-Zentrum bietet die direkte Vergabe von Digital Object Identifiers (DOIs) für Forschungsdatensätze an, die über GFBio- und NFDI-Dienste Datenpipelines veröffentlicht werden. Hierfür nutzt es die Dienste von DataCite.

Kontakt

SNSB IT-Zentrum
Botanische Staatssammlung München
Menzinger Straße 67
80638 München
Tel: 089 17861 252
Fax: 089 17861193
Emails: it-center@snsb.de

Zahlen und Fakten

Diversity Workbench

wurde entwickelt zur Speicherung und Verarbeitung
von Bio- und Geodiversitätsdaten,
nutzererprobt seit über 20 Jahren.
Ist inzwischen angewachsen auf

25 Millionen Daten

über Sammlungsobjekte, Einzelbeobachtungen und Beschreibungen
von Tieren, Pflanzen, Pilzen, Fossilien, Gesteinen und Mineralien in

120

Datenbanken.

 

Diversity Workbench

350

aktive Anwender deutschlandweit, davon

200

bei den SNSB.

Daten von

7 SNSB Einrichtungen:

Staatssammlungen der Botanik, Zoologie, Mineralogie, Paläontologie, Paläoanatomie sowie Jura-Museum und Museum Mensch und Natur

Global Biodiversity Information Facility – GBIF

Mehr als

15 Millionen Datensätze

mit Sammlungs- und Beobachtungsdaten
über das GBIF Portal abrufbar.

Die SNSB sind

einer der größten Datenlieferanten

in Deutschland.